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Viel Lob für die Metropol Girls beim eigenen WNBL-Turnier

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Das erste WNBL-Turnier der Metropol Girls fand am vergangenen Wochenende in der Bochumer Rundsporthalle statt. Der Verlauf kann dabei als uneingeschränkt erfolgreich bezeichnet werden, auch wenn das eigene Team nicht immer siegreich war.

Bewusst hatte man sich für eine sportlich starke Besetzung des Turniers entschieden, um sich unter anspruchsvollen Bedingungen auf den Start der WNBL-Saison vorbereiten zu können. So waren mit dem TSV Hagen, den ChemCats Chemnitz, den Metropolitan Baskets Hamburg und dem Team Göttingen vier ambitionierte U17-Bundeligamannschaften zu Gast in der Rundsporthalle
  
dsc 1850 fileminimizerDie Metropol Girls waren während des Wochenendes verletzungs- und krankheitsbedingt gehandikapt und konnten nur im ersten Spiel gegen das Team Göttingen in Bestbesetzung antreten. 
Hier startete man mit viel Schwung in die Partie und konnte mit deutlicher körperlicher Präsenz und hoher Intensität das Spiel dominieren.
Schon frühzeitig konnten sich die Metropol Girls absetzen und man konnte besonders im offensiven Bereich einige taktische Trainingsinhalte schon gut umsetzen. Mit dem 62:31 für die Gastgeberinnen endet schließlich das erste Spiel und ein guter Start in das Turnier war den Metropol Girls gelungen.
  
Im zweiten Spiel des ersten Turniertages ging es dann gegen den Ligakonkurrenten  und aktuellen deutschen Meister TSV Hagen. Allerdings ohne Aufbauspielerin Seraphina Asuamah-Kofoh, welche wegen einer Verletzung nicht eingesetzt wurde und auch für den restlichen Turnierverlauf nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Leicht angeschlagen ging auch Nationalspielerin Annika Küper in die Partie und wurde bereits nach wenigen Minuten geschont. Trotz dieser Schwächung zeigten die Metropol Girls eine akzeptable Leistung und es entwickelte sich ein offenes Spiel. Die Führung wechselte mehrfach und mit einem knappen 15:17 ging es in die Pause. Bis weit in das dritte Viertel hinein blieb das Spiel weiter eng. Eine sich schon vorher andeutende Passivität, für die es aufgrund des offenen Spielverlaufes eigentlich keinen Grund gab, ermöglichte dem TSV Hagen schließlich einen Lauf, der dann zur 38:53-Niederlage führte, die letztlich im Wesentlich aus mentalen Gründen zustande kam.
  
Am Sonntag ging es in Anwesenheit der Landestrainer Michael Kasch und Frank Müller dann gegen die Chemcats Chemnitz, die etwas überraschend die ersten beide Spiele verloren, sich am zweiten Turniertag  aber in blendender Verfassung präsentierten. Das Spiel war geprägt von sehr hoher und WNBL-würdiger Intensität. Die Metropol Girls kamen damit zunächst gut zurecht und boten den Chemnitzerinnen Paroli. Einige Nachlässigkeiten in der Verteidigung und nicht immer konsequente Abschlüsse wurden dann vom Gästeteam konsequent genutzt und man geriet nach gutem Start etwas deutlicher in Rückstand. Insbesondere zum Beginn der zweiten Hälfte hatten die Metropol Girls eine Schwächephase und mussten die Chemcats zunächst ziehen lassen. Das Team bewies aber eine tolle Moral und agierte nun wieder deutlich konsequenter.  Letztlich wurde Halbzeit zwei nach Punkten dann völlig ausgeglichen gestaltet und trotz der 47:58-Niederlage wurden einige gute Ansätze deutlich, insbesondere auch, da neben Seraphina Asuamah-Kofoh auch Sandrine Gries am Sonntag wegen Erkrankung ausfiel.
  
Für das letzte Turnierspiel der Metropol Girls gegen die hoch einzuschätzenden Baskets aus Hamburg hatte sich das Team einiges vorgenommen. 
Trotz der Ermüdung durch schon drei absolvierte Spiele agierten beide Mannschaften auch zum Ende mit hoher Intensität.
Von Beginn an verlief das Spiel sehr ausgeglichen und die Führung wechselte mehrfach. Einen Lauf der Hamburgerinnen konnten die Metropol Girls kontern und man ging mit knapper Führung (28:27) in die Pause.
Es blieb dann bis zum Ende äusserst knapp. Die Spielgemeinschaft aus Bochum und Recklinghausen hatte dann noch zusätzlich mit dem foulbedingten Ausscheiden vom Leonie Schiermeyer und Annika Küper zu kämpfen, war dem Sieg dennoch zum Greifen nah.
Praktisch mit der letzten Sekunde gelang dem Hamburger Team dann aber noch ein Zug zum Korb und die entscheidenden Punkte, die dann zum 51:53 führten.
  
Auch wenn die Metropol Girls ihre Spiele vom Ergebnis gerne erfolgreicher absolviert hätten, konnten wichtige und hilfreiche Erkenntnisse für die weitere Vorbereitung gewonnen werden und somit konnte insgesamt ein positives Fazit gezogen werden. Die Duelle gegen die zum Teil sehr leistungsstarken WNBL-Mannschaften zeigten, dass man in jedem Falle konkurrenzfähig ist, insbesondere wenn das Team in stärkster Besetzung antreten kann.
Viele positive Rückmeldungen erhielten die Verantwortlichen der Metropol Girls für ein gut organisiertes Turnier, welches allen Mannschaften nahezu optimale Bedingungen und ein sportlich ansprechendes Niveau bot. 
Turniersieger wurde der TSV Hagen, der alle Spiele gewinnen konnte und somit auch in der kommenden Saison in der Spitzengruppe der WNBL zu finden sein dürfte.
  
Die Ergebnisse des Wochenendes:
 
Samstag, 14. September
TSV Hagen - ChemCats Chemnitz 61:43
Team Göttingen - Metropol Girls 31:62
ChemCats Chemnitz - Metropolitan Baskets Hamburg 50:60
Metropol Girls - TSV Hagen 38:50
Metropolitan Baskets Hamburg - Team Göttingen 53:36
  
Sonntag, 15. September
ChemCats Chemnitz - Metropol Girls 58:47
Metropolitan Baskets Hamburg - TSV Hagen 48:61
Team Göttingen - ChemCats Chemnitz 40:61
Metropol Girls - Metropolitan Baskets Hamburg 51:53
TSV Hagen - Team Göttingen 63:20

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